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Indianer Herkunft

Indianer Herkunft Inhaltsverzeichnis

Im Spanischen gibt es den im Deutschen erkennbaren Unterschied zwischen „​Inder“ und „Indianer“ nicht; beide Herkunftskategorien werden mit dem Wort indio​. Als Indianer Nordamerikas werden üblicherweise die indigenen Völker des Kontinentes Um als Indianer-Stamm anerkannt zu werden, müssen die Antragsteller ihre indianische Herkunft über viele Generationen nachweisen. Dies ist oft. Schon lange versuchen Forscher herauszufinden, woher die Indianer ursprünglich stammen. Jetzt haben Gene die Herkunft aus Asien enthüllt. Herkunft der Indianer. Seit die Europäer Amerika besiedeln, gab es eine Frage, die lange Zeit unbeantwortet blieb: Woher kommen die Indianer? Es gab viele. Herkunft und Entdeckung der Indianer. Der Begriff „Indianer“ ist eine weit verbreitete Bezeichnung für die indigene Bevölkerung Nordamerikas nördlich von.

Indianer Herkunft

Herkunft: nach lateinisch Indianus, wörtlich: „indisch; indianisch“; ursprünglich gleichbedeutend mit Inder. Herkunft der Indianer – Woher stammen sie ursprünglich? Bevor die Weissen nach Amerika kamen, lebten dort ausschließlich Indianer. Herkunft und Entdeckung der Indianer. Der Begriff „Indianer“ ist eine weit verbreitete Bezeichnung für die indigene Bevölkerung Nordamerikas nördlich von.

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Indianer - Die großen Stämme Nordamerikas (Dokumentation)

Indianer Herkunft - Herkunft der Indianer

In der schulischen Erziehung wurde das Verbot der indianischen Sprachen und Gebräuche verschärft und den Männern das Tragen langer Haare verboten. Missionare veranlassten die Indianer, oftmals unter Ausnutzung ihrer Schutzbemühungen gegen Ausbeutung und Tötung, ihre Glaubensüberzeugungen aufzugeben. Ganz anders dagegen der Glaube der südamerikanischen Indianer aus. Nicht dazu werden die Eskimovölker und Aleuten der arktischen Gebiete sowie die Bevölkerung der amerikanischen Pazifikinseln gezählt. Allein in Brasilien geht man von etwa 67 Gruppen aus. Gleichzeitig sah er sie aber auch immer als zukünftige Untertanen oder gar als Sklaven an. Das Reservat nahe der Grenze zu Guyana Indianer Herkunft zwar durch Präsident da Silva den Indios zugesprochen worden, doch habe die Regierung nicht einmal Was Ist Gold Double, als es zu Kämpfen kam. Erst Papst Julius II. Bei dem Wort Indianer denkt man vor allem an die Stämme in Nordamerika. Wozu uns Sie ist das Sprachrohr aller First Nations, führt Prozesse und betätigt sich inzwischen über die Staatsgrenzen hinaus, etwa bei den Vereinten Nationenwenn es um Menschenrechtsfragen geht. Wie sollte man alle Verbindungen und Unterschiede erkennen? Dem rücksichtslosen Einsatz von industriellen Tötungsmitteln wie Gebirgshaubitzen, Apps FГјrs Handy -Schnellfeuerkanonen, die Schuss pro Minute abfeuerten, sowie Gatling -Kanonen, einer frühen Form des Maschinengewehrs, hatten die Indianer nichts entgegenzusetzen. Die Franzosen begegneten den befreundeten Indianern mit Geschenken und mit Handel, die Engländer versuchten ihren Einfluss in Game Wolf dank Verträgen mit indianischen Völkern auszuweiten. Regelmäßigkeit Nordosten wurde von weiten Regelmäßigkeit bestimmt. Es ist aber kein Name, den sie sich Spiele The 100,000 Pyramid - Video Slots Online gegeben haben. Ähnlich wie in Nordamerika schuf sich Mexiko ein literarisches Bild des Indianers, das ähnlichen Wandlungen unterworfen war.

Kolumbus ging auf einer Insel der Bahamas an Land, die von den Einheimischen Guanahani genannt wurde und war fest davon überzeugt, mit seiner Mannschaft Ostasien erreicht zu haben.

Die Bewohner, auf die er hier antraf, gehörten zum Stamm der Arawak Aruak. Die ersten Begegnungen mit dem indigenen Volk der Arawak verliefen ausgesprochen friedlich.

Gleichzeitig sah er sie aber auch immer als zukünftige Untertanen oder gar als Sklaven an. Christoph Kolumbus starb am Er starb vermutlich in dem Glauben, er habe den westlichen Seeweg nach Ostasien entdeckt.

Dies geht vermutlich auf Begegnungen mit Indianern und Indianerstämmen zurück, die eine rote Körperbemalung trugen. Denn die Hautfarbe der Indianer ist natürlich nicht rot, sondern ein Braunton in verschiedenen Schattierungen.

Mit fast Die Nation wird seit von einem Stammesrat, gebildet aus den Repräsentanten der 88 Siedlungen, und einem direkt gewählten Vorsitzenden engl.

Chairman verwaltet. Sie hat Steuerhoheit wie ein amerikanischer Bundesstaat, eine eigene Polizei und eigene Gerichtsbarkeit. Trotz aller Rohstoffe gibt es viel zu wenig verarbeitende Betriebe und keine eigene Dienstleistungswirtschaft.

Die Arbeitslosenrate ist wie in den anderen Reservaten hoch, sie liegt bei 40 Prozent, und die Armut ist bedrückend — obwohl die Navajo über das höchste Einkommen aller Indianerstämme in den USA verfügen.

Junge Navajo sind inzwischen die Kinder der letzten Generation, die noch in die Boardings Schools mit ihrem Umerziehungsprogramm gingen. Jahrhunderts wurde das Aussterben der Navajo-Sprache zunehmend befürchtet.

Im Reservat beginnt der Navajo-Sprachunterricht bereits in jungem Alter. Das Leben der Navajo spielt sich in und um ihre Hogans ab.

Die traditionellen Häuser der Navajo sind fensterlos, werden aus Holz, Reisig und Lehm gebaut, und der Eingang ist nach der aufgehenden Sonne ausgerichtet.

Inmitten einer Bodenvertiefung ist die Feuerstelle, und durch ein Loch im Dach kann der Rauch abziehen. Im Hogan ist es im Sommer kühl und im Winter gemütlich warm.

Es gibt auch moderne Hogans, achteckige Blockhütten mit einem Kuppeldach, aus dem der Schornstein herausragt.

Sie sind geräumiger als die im alten Stil errichteten Hogans, doch nach derselben Grundstruktur gebaut. Starb früher ein Navajo, so schlug man in die Rückseite des Hogans ein Loch, durch das der Leichnam hinaus geschafft wurde.

Früher waren sie in Lokalgruppen Engl. Outfits oder Local Bands miteinander verwandter Sippen bzw. Extended Family aufgeteilt, jede mit einem lokalen Oberhaupt.

Ähnliche Gruppen existieren noch heute, die aber mehr wegen desselben Wohnorts als aufgrund der Blutsverwandtschaft zusammenhalten, und viele dieser lokalen Gruppen haben gewählte Oberhäupter.

Die Navajo verteilen sich auf mehr als 50 Klans. Zudem sind die Klans auch matrilokal organisiert, so dass der Mann bei der Hochzeit zur Familie seiner Frau und deren Siedlung zog.

Angehörige eines Klans dürfen innerhalb des eigenen Klans nicht heiraten. Grundlage der Gesellschaftsstruktur ist die erweiterte Familie, wobei auf die einzelnen Mitglieder festgelegte Pflichten entfallen.

Die Namen mehr als der Hälfte der Klans lassen vermuten, dass sie sich von den Orten herleiteten, aus denen der Klan stammte.

Die übrigen Klans leiteten ihre Herkunft von anderen Stämmen ab inklusive von Mexikanern. Während der spanisch-mexikanischen Herrschaft gab es fünf lose politische geographische Gruppierungen der Navajo.

Die einzelnen Lokalgruppen wählten jeweils zwei Häuptlinge , die Naataanii — einen für den Krieg und einen für den Frieden. Üblicherweise versahen sie ihre Pflicht und Verantwortung für die Gemeinschaft ihr Leben lang, doch es wurde von ihnen erwartet, dass sie kurz vor ihrem Tod zurücktraten und einen Nachfolger der Lokalgruppe als Führer vorschlugen.

Um hingegen die Position als Kriegs-Naataanii zu erreichen, musste man enormes rituelles Wissen über einen oder gar mehrere War Ways oder Enemy Ways besitzen — diese War Ways waren Zeremonien die darauf abzielten, erfolgreiche Raubzüge oder Vergeltungszüge rituell zu erzwingen.

Die Navajo hatten gegenüber den Kriegs-Naataanii eine zwiespältige Einstellung. Bei diesen Naachid versammelten sich die Naataanii oft, um Zeremonien und Rituale abzuhalten für genügend Wasser, Fruchtbarkeit des Ackerbodens sowie — falls von Feinden Gefahr drohte — für Erfolg im Krieg.

Daher diente das Naachid den Navajo oft auch als Kriegs- und Friedensratsversammlung, in der entschieden wurde, ob man Verhandlungen mit Feinden aufnehmen oder Vergeltung üben sollte.

Während Friedenszeiten hatten die Friedens-Naatannii den Vorsitz inne. Frauen konnten offen vor der Versammlung reden, wenn diese an Kriegs- und Raubzügen teilgenommen hatten oder anderweitig einen hohen Status innehatten.

Die Entscheidungen der Naachid waren für die teilnehmenden Lokalgruppen nicht bindend, ebenso wenig wie für diejenigen Gruppen, die nicht teilgenommen hatten.

Die Naachid ermöglichten es den Navajo in Zeiten von Krieg oder wirtschaftlicher Not, in denen es notwendig war, schnellstmöglich viele Lokalgruppen zu versammeln und zu einem gemeinsamen Entschluss zu kommen.

Die letzten belegten Naachid fanden während des Krieges gegen die Amerikaner in den Jahren von bis statt, danach waren die Navajo nicht mehr in der Lage, diese traditionellen politischen Versammlungen fortzuführen.

Ein weiteres hervorragendes Kunsthandwerk der Navajo, die Silberschmiedearbeit, stammt aus der Mitte des Jahrhunderts und wurde dem Stamm wahrscheinlich erstmals von mexikanischen Silberschmieden vermittelt.

Die religiöse Symbolik beeinflusste auch die Kunst der Navajo. Wo eine Navajo-Frau sich aufhält, kann der Webstuhl nicht weit sein.

Zunächst fertigten sie gemusterte Webdecken, die als Poncho getragen wurden. Die Gäste aus dem Osten konnten mit den Decken wenig anfangen, so taufte man diese um und nannte sie Teppiche engl.

In den letzten 50 Jahren sind die Sandbilder Engl. Die Herkunft dieser Maltechnik ist unklar. Die Bilder werden traditionell während nächtlicher Heilzeremonien in Hogans angefertigt.

Die Künstler sind besonders geschulte Medizinmänner, die sich Jahre lang komplizierte Gebete, Gesänge und die Maltechnik angeeignet haben.

Kurz vor der Morgendämmerung ist die Zeremonie beendet und die heiligen Bilder werden zerstört. Der gesammelte Sand wird nördlich des Hogans vergraben.

Heute stellt man auch langlebige Sandgemälde zu kommerziellen Zwecken her. Arbeiten seit den er Jahren und Werkstätten, in denen man Kunsthandwerkern bei der Arbeit beobachten kann, können an verschiedenen Stellen des Reservates, insbesondere in der Hubbell Trading Post National Historic Site in Ganado , Arizona besichtigt werden.

Die religiösen Überlieferungen und Riten der Navajo sind vielfältig, animistisch Allbeseeltheit und polytheistisch Vielgötterei. Gemeinsam ist ihnen ein Bezug zu Landmarken und spezifischen Orten.

Das Pantheon der Götter ist ausgesprochen vielfältig. Reichard vermutet, dass sich hinter allen Göttern und Geistern als höchste Triebkraft des Universums die männlich vorgestellte Sonne verbirgt.

Einige der vielen Mythen beziehen sich auf die Schöpfung der ersten Menschen aus verschiedenen Welten unter der Erdoberfläche, andere Geschichten erklären die zahllosen üblichen Riten.

Einige davon sind von Einzelnen oder Familien zelebrierte einfache Rituale, die bei Reisen, beim Geschäft und beim Spiel Glück bringen sollen, sowie Schutz für die Ernte und die Herden.

Dies waren etwa Opfergaben von Tabak, Maismehl oder Blütenstaub. Die meisten Riten werden vorwiegend zur Heilung körperlicher oder seelischer Krankheiten organisiert.

Bei anderen Zeremonien gibt es einfache Gebete und Gesänge, und man fertigt dazu Sandbilder an. In manchen Fällen gibt es öffentliche Tänze und Vorführungen, zu denen sich Hunderte oder Tausende von Navajo und Touristen versammeln.

Das Baby lag in einer von Göttern geschaffenen Wiege auf einem heiligen Berg und innerhalb von vier Tagen wuchs Changing Woman zur gereiften Frau heran.

Sie war es, die den Navajo erklärte, wie sie ihr Leben in Übereinstimmung mit der Natur gestalten können. Die lebensspendende, lebenserhaltende sowie gebärende Rolle von Changing Woman spiegelt sich auch in der sozialen Organisation der Navajo wider: Frauen dominierten die sozialen und wirtschaftlichen Angelegenheiten, die Klans waren matrilinear und matrilokal organisiert, und sowohl das Land als auch die Schafe wurden von den Frauen der Lokalgruppen kontrolliert.

Der Glaube an tierische Schutzgeister hingegen, der ansonsten fast überall in Nordamerika vorkam, war bei den Navajo nicht zu finden.

Die christliche Mission hatte bis zum Anfang des Jahrhunderts nur minimalen Einfluss. Auch heute noch gehen die Männer auf die Felder und singen, damit der Mais wächst.

Die Weberinnen ziehen einen speziellen Faden als Geistweg in ihre Teppiche. Nach den laufenden Erhebungen des evangelikal-fundamentalistisch ausgerichteten Bekehrungsnetzwerkes Joshua Project bekennen sich noch 25 Prozent der Navajo zur traditionellen Religion , 60 Prozent sind offiziell Christen überwiegend Protestanten und 15 Prozent bezeichnen sich als nicht religiös.

Als Erster Mann einen Kristall verbrannte und Erste Frau dasselbe mit einem Türkis tat, sahen sie des anderen Feuer und wurden vereinigt.

Doch schon bald begannen die Wesen der Ersten Welt zu streiten und ein Chaos anzurichten. Sacred Mountains fanden, die bis in die Gegenwart als heilig verehrt werden.

Doch Erster Mann setzte eine Pflanze, die hoch in den Himmel wuchs, und auf ihr konnten die Lebewesen den Fluten entkommen.

Als das Wasser zurückging, fanden sich die Ersten Menschen engl. Child Born of Water , die alle Monster töteten.

Daraufhin wanderte Changing Woman mit ihrem Mann, dem Vater Himmel, nach Westen zum Pazifik zusammen mit einigen Personen damals waren dies noch sprechende Tiere , so dass sie sich nicht alleine fühlen möge.

Diejenigen, die zurückblieben, waren die Beehai Jicarilla Apache.

Die Inuit hingegen auch Eskimos genannt sind erst in einer späteren Einwanderungswelle gekommen. Anders sieht es in Südamerika aus. Die Angehörigen einiger Stämme kennen lediglich das Brauchtum, sich bei bestimmten zeremoniellen Gelegenheiten mit roter Farbe zu bemalen. Das Stück entstand also in Beste Spielothek in Dachsbruch finden Zeit, in der sich indianische und spanische Traditionen schon stark überlagerten. Die Indianer mussten dann auf schlechtem, unfruchtbarem Land leben. Die meisten Gruppen umfassten nur einige hundert. Noch vor Jahren gehörte den Navajos, Apachen, Sioux, Shoshonen, Hopis, Algonquin und vielen anderen Indianervölkern fast ganz Nordamerika. Herkunft der Indianer – Woher stammen sie ursprünglich? Bevor die Weissen nach Amerika kamen, lebten dort ausschließlich Indianer. Inhaltsverzeichnis. 1. Frühere Theorien zur Klärung der Frage nach dem Ursprung der Indianer. 2. Die asiatische Herkunft der ersten Indianer Amerikas. 3​. Herkunft: nach lateinisch Indianus, wörtlich: „indisch; indianisch“; ursprünglich gleichbedeutend mit Inder.

Ursprünglich war Nordostasien die Urheimat der Indianer. Die Inuit hingegen auch Eskimos genannt sind erst in einer späteren Einwanderungswelle gekommen.

Am Kolumbus ging auf einer Insel der Bahamas an Land, die von den Einheimischen Guanahani genannt wurde und war fest davon überzeugt, mit seiner Mannschaft Ostasien erreicht zu haben.

Die Bewohner, auf die er hier antraf, gehörten zum Stamm der Arawak Aruak. Missionare veranlassten die Indianer, oftmals unter Ausnutzung ihrer Schutzbemühungen gegen Ausbeutung und Tötung, ihre Glaubensüberzeugungen aufzugeben.

In Südamerika hatten Ordensmissionare bereits im Jahrhundert indianische Sprachen erlernt und schriftlich dokumentiert, um die Ureinwohner missionieren zu können.

Sie trugen so indirekt zum Erhalt zahlreicher Sprachen bei. In Lima entstand eine entsprechende Hochschule.

Die von Jesuiten im Auch dort, wo spanische Konquistadoren nicht hinkamen, lösten sie, von den Epidemien abgesehen, massive Veränderungen aus.

Sie hatten Pferde eingeführt, von denen einige verwilderten und sich in den weiträumigen Ebenen Süd- und später auch Nordamerikas rasant verbreiteten.

Sie bildeten die Grundlage für die Entstehung indianischer Reiterkulturen , darunter den Ende des Jahrhunderts prägenden Reiternomadismus in den Great Plains.

Die Pferde erleichterten die Jagd und den Transport ungemein und führten zu einem veränderten Kräfteverhältnis unter den Völkern, und damit zu weiträumigen Völkerwanderungen.

Zudem erschlossen sich die Reitervölker bisher unbewohnbare Gebiete, und mit den zugerittenen Pferden ein neues Handelsobjekt.

Ganz andere Fernveränderungen lösten die nördlichen Kolonialmächte aus, indem sie Pelzhandel betrieben. Sie veränderten damit nicht nur die mit ihnen handelnden Gesellschaften, sondern wirkten darüber hinaus auf deren nahe und ferneren Nachbarn ein, sei es durch Handel mit Waffen und damit zusammenhängende Machtverschiebungen, sei es durch die Entwicklung von Handelsmonopolen der in der Nähe der Handelsstützpunkte Forts lagernden Stämme, sei es durch Auslösung von Völkerwanderungen.

Die Befreiung von portugiesischer, spanischer und britischer Kolonialherrschaft in den Jahrzehnten um bedeutete für die Indianer eine Intensivierung der Binnenkolonisation und eine Zunahme der Einwanderung, vor allem in den USA, Kanada, Brasilien, Chile und Argentinien.

Damit stand das von ihnen bewohnte Land viel stärker Verwertungsinteressen heimischer Eliten im Wege, die durch keine Zwischenmacht oder durch die Kolonialverwaltung mehr behindert wurden.

Bis war der letzte Widerstand gebrochen. Dabei versuchten die Staaten die Kosten der Besiedlung, d. In den USA eigneten sich die Siedler als unbearbeitet betrachtete Ländereien an Squatting und zahlten dafür später geringe Summen, ein Verfahren, das in Kanada in geordnetere Bahnen gelenkt wurde vgl.

Wirtschaftsgeschichte Kanadas. Letztlich lief dies aber auch hier auf eine Inbesitznahme der überwiegenden Teile des Bodens durch Siedler aus Europa hinaus, deren Zuwanderung gefördert wurde.

In Südamerika wurden die kolonialen Landzuteilungen aufgelöst. Dort wurden allerdings häufig mehrere Stämme, die kulturell oftmals weit entfernt standen, in eine Reservation gezwungen.

Während die Missionierung im Süden überwiegend im Jahrhundert durch katholische Orden erfolgte, wurden viele Stämme im Norden erst im Laufe des Jahrhunderts katholisch oder schlossen sich einer der protestantischen Konfessionen an.

Dies war jedoch nur der erste Schritt zur Assimilierung , die auf die Auslöschung der Kulturen hinauslaufen sollte, die von Kanada und den USA, aber auch den Kirchen als minderwertig betrachtet wurden.

Mehrere Generationen lang fruchtete dies jedoch wenig, so dass man die Kinder weitgehend von den Erwachsenen absonderte, um sie in internatartigen Schulen Residential Schools zu unterrichten, wie sie in ganz Kanada bestanden.

Gegen die rechtliche und ökonomische Marginalisierung mit Rechtsmitteln vorzugehen wurde ihnen darüber hinaus verboten.

Traditionelle Rituale, wie Sonnentanz und Potlatch waren bis in die 50er Jahre verboten, die letzten dieser Schulen wurden erst in den frühen er Jahren aufgelöst.

Ähnlich war die Situation in den USA. Der Fischfang und das Jagdrecht wurden gleichfalls untergraben. Jahrhundert oder die Dezimierung der Karibuherden nach dem Bau des Alaska Highways , bedrohen die vertraglich zugesicherte Existenzweise zahlreicher Stämme.

Darüber hinaus zerschnitt der Bau riesiger Staudämme die Wanderrouten der Herden und erschwerte damit die traditionelle Lebensweise der Indianer noch mehr.

Erst gegen Ende des Jahrhunderts erlangten die Stämme hierin zunehmend Mitspracherechte und verwalten Parks und Schutzgebiete mit. Allerdings ist die Situation regional sehr unterschiedlich.

In den USA führte diese Entwicklung zu einer massiven Landflucht und Verstädterung der Indianer, zugleich wurden die Reservate in Privatbesitz umgewandelt, den die verarmten Bewohner oftmals verkaufen mussten.

In den er Jahren erhielten die Stämme die Möglichkeit, sich selbst zu verwalten und Hoheitsrechte auszuüben, doch bis versuchte man, die zum Teil neu geschaffenen Stämme und die Reservate aufzulösen und die Indianer zur Abwanderung in die Städte zu veranlassen Termination Policy.

In Kanada beschreitet man den Weg der Privatisierung in jüngster Zeit gleichfalls. Viele Rechte sind in den letzten Jahrzehnten vor Gerichten erstritten worden, wozu Wiedergutmachungen und Beteiligungen an auf ihrem Land gemachten Erträgen — etwa durch Bodenschätze oder Staudämme —, sowie Entschädigungen für Misshandlungen in den Schulen gehören s.

Residential School. Dennoch lebt inzwischen jeder zweite Indianer in einer Stadt. Juli Der als Kastenkrieg bekannte Aufstand erfasste ganz Yucatan und dauerte bis Die letzten Cruzoob , wie sich die Aufständischen nannten, schlossen erst einen Friedensvertrag mit der Regierung, der ihnen bis heute die Selbstverwaltung ihrer Dörfer gestattet.

Der Aufstand der Zapatistas , der in der Provinz Chiapas begann, basierte ebenfalls auf dem Widerstand der Indios, bediente sich aber westlicher Ideologien und der Guerillataktik.

In Bolivien, dem einzigen Land, in dem die Mehrheit aus Indios besteht, regiert seit ein indianischer Präsident.

Dabei verbündet sich der verarmte, auch nichtindigene Landraum zunehmend gegen die zentralistischen Hauptstädte Lima und La Paz. Gut ausgebildete Indios, wie Alberto Pizango , der 1.

Ganz anders ist die Situation in denjenigen Staaten Südamerikas, in denen die Indios zu einer kleinen Minderheit geworden sind, wie in Brasilien.

Die Landenteignung wird dort, wenn auch eher von Unternehmen auf der Suche nach Bodenschätzen und von Grundbesitzern, fortgesetzt, wie etwa gegen die Makuxi im Norden oder die Guarani im Süden.

März der Oberste Gerichtshof feststellte. Das Reservat nahe der Grenze zu Guyana war zwar durch Präsident da Silva den Indios zugesprochen worden, doch habe die Regierung nicht einmal eingegriffen, als es zu Kämpfen kam.

Sie wollen die Zerstörung des Regenwalds über Google Earth sichtbar machen und ihr Gebiet überwachen. Jahrhunderts Bauten in den westlichen USA taten.

Sie verhinderten die Lachswanderungen und entzogen damit den davon abhängigen Stämmen die Lebensgrundlage. Besonders ungünstig ist die Situation bei den weltweit rund isolierten indigenen Gruppen , die von jedem weiteren Kontakt verschont werden sollen, weil sie ansonsten den ihnen unbekannten Krankheiten zum Opfer fallen würden.

In der Ethnologie wird vor allem für Nordamerika, seltener für Mittel- und Südamerika eine grobe Einteilung der indigenen Kulturen nach sogenannten Kulturarealen vorgenommen, in denen Ethnien mit ähnlichen kulturhistorischen Merkmalen zusammengefasst werden siehe auch: Nordamerikanische Kulturareale und Kulturen der indigenen Völker Südamerikas.

Doch in den letzten Jahren wurden die ältesten Schriften in die Zeit um v. Der sogenannte Cascajal-Stein aus dem frühen 1. Jahrtausend v. Er belegt, dass die Olmeken, möglicherweise als erste, ein Schriftsystem entwickelt haben.

Unter den Prärieindianern existierten Chroniken , die graphische Symbole für wichtige Ereignisse verwendeten. Ohne mündlichen Kommentar waren diese Chroniken nicht verständlich.

Die mündliche Überlieferung war jedoch in der Lage Jahrhunderte und teilweise Jahrtausende zurückliegende Ereignisse zu bewahren.

Eine weitere Memoriertechnik ist die Errichtung von Erinnerungsmalen, wie etwa von Totempfählen , die an der Nordwestküste für bedeutende Verstorbene aufgestellt wurden.

Schon früh entwickelten Missionare Schriften, die die Laute der Indianersprachen angemessener wiedergeben sollten, als es die begrenzten Möglichkeiten der lateinischen und kyrillischen Zeichen ermöglichen.

Hinzu kamen eigenständige Entwicklungen, wie das von Sequoyah ab entwickelte Cherokee-Alphabet. Heute besitzen zahlreiche Stämme, wie die Cree, eine eigene Schrift.

Im Gegensatz zu den Erzählungen der mündlichen Kultur basiert die literarische Produktion ganz überwiegend auf den Kolonialsprachen, die paradoxerweise zu den hauptsächlichen, innerindianischen Kommunikationsmedien geworden sind.

Neben dem Hauptstrom der Literatur repräsentiert die native literature die Tradition der ethnischen Gruppen Nordamerikas.

Die im Jahrhundert einsetzende schriftliche Überlieferung durch Übersetzung ins Englische bzw. Französische wirkte jedoch durch christlich-moralische Vorbehalte und Missverständnisse verzerrend.

Zudem sind zahlreiche Geschichten im Besitz von Abstammungslinien und dürfen nur in bestimmten rituellen Zusammenhängen erzählt werden.

Der überwiegende Teil von ihnen ist weder öffentlich zugänglich noch übersetzt. Die selbstständige literarische Tradition reicht mindestens bis in das frühe Der Kiowa N.

An Indian Manifesto. Eine wesentliche Rolle spielte zudem die Rückgewinnung der kulturellen Autonomie nach den Verboten zentraler Traditionen, wie des Potlatch George Clutesi: Potlatch , Mesoamerika, die Region mit einer weit zurückreichenden Schrifttradition, nahm sowohl spanische als auch Mayatraditionen auf, wie sie sich etwa in den Inschriften des Herrschers von Palenque , K'inich Janaab' Pakal — , im Tempel der Inschriften erhalten haben.

Jahrhundert auf der Innenseite bearbeiteter Baumrinde, vor allem von der Feigenart Ficus glabrata, geschrieben wurden. Unter ihnen gilt der Codex Dresdensis 1.

Hälfte Jahrhundert als wichtigster. Dennoch hat sich hier wie bei den Azteken , wo in der Kolonialphase rund von ihnen entstanden und heute noch zumindest in Teilen existieren, eine Tradition der Codex-Herstellung gehalten.

Die Codices der Azteken enthalten meist keine Schriftzeichen, bzw. In dieser Sprache verfassten Missionare erste Grammatiken und Wörterbücher.

Von beiden kulturellen Wurzeln geprägt waren bereits die Historien- und Prophetienbücher Chilam Balam. Im stärker rituellen Vollzug von mündlichem Textvortrag spielte der Gesang eine andere Rolle als in Europa.

Im Jahrhundert wurden 91 aztekische Lieder in den Cantares Mexicanos aufgezeichnet, womit rund die Hälfte der Liedtexte überliefert worden ist.

Die Vermischung spanischer und indianischer Traditionen wird als mestizaje bezeichnet. Ähnlich wie in Nordamerika schuf sich Mexiko ein literarisches Bild des Indianers, das ähnlichen Wandlungen unterworfen war.

Im Süden des Kontinents bestand keine so weit zurückreichende literarisch-piktographische Tradition, wie sie in Mesoamerika bestand.

Zwar gab es die quipu, ein Memoriermittel aus Knoten, das Kundige der Knotenschnüre, Quipucamayos, beherrschten, doch bleibt der Zweck der Schnüre unklar.

Dennoch wirkten mündliche Traditionen und das Fortbestehen indigener Traditionen stark auf die schriftlich-literarische Entwicklung ein. Er stammte von Quechua ab und war bei ihnen aufgewachsen.

Als Völkerkundler veröffentlichte er das Waruchiri-Manuskript aus dem Jahrhundert auf Spanisch, womit er es, obwohl fehlerhaft, einem breiteren Publikum bekannt machte — es war bereits von Hermann Trimborn ins Deutsche übersetzt worden.

Es gilt als wichtigstes Denkmal der frühkolonialen Quechua-Literatur. Zu dieser Zeit war die von Vizekönig Toledo angeordnete Einrichtung von Reduktionen, also die Konzentrierung und Neuansiedlung der Indianer, bereits durchgeführt.

Das Stück entstand also in einer Zeit, in der sich indianische und spanische Traditionen schon stark überlagerten.

Eine der Überlieferungen aus Quechua-Feder, die von El Inca Garcilaso de la Vega stammenden Comentarios reales de los incas weisen, trotz jahrzehntelangem Gebrauch des Spanischen noch hohe Kompetenz in der Muttersprache des Verfassers auf.

Apu Ollantay , ein Drama wohl aus dem Jahrhundert, das von der verbotenen Liebe des namengebenden Inkagenerals zur Inkaprinzessin Kusiquyllurs handelt, erfreute sich besonders während der Unabhängigkeitsbewegungen erheblicher Beliebtheit.

Inzwischen ist Quechua zu einer selbstständigen literarischen Sprache geworden — Aymara weniger —, in die mehr und mehr übersetzt wird.

Entsprechend der Wechselwirkung von natürlicher Umgebung und kultureller Entwicklung waren die Traditionen extrem verschieden. Während die Monumentalkulturen zwischen Mississippi und Anden vielfach Stein und Lehm als Ausgangsmaterial benutzten, bevorzugten die waldreichen Regionen des Nordens Holz und andere organische Materialien.

Heute wächst die bildende indianische Kunst in einem expandierenden Kunstmarkt mit. So sind Werke traditioneller Schnitzkunst, wie die Totempfähle der pazifischen Küstenkulturen zu Sammelobjekten geworden.

Spätestens im Jahrhundert begann der Tauschhandel mit Werken für Reisende, wie beispielsweise Mokassins oder kleine Schnitzwerke.

Noch heute wird diese Kunst in allen Qualitätsstufen angeboten. Traditionelle Kunst deckt dabei oft die Erwartungen von Kunst ab, die an sie herangetragen werden, versucht aber zugleich einen Kompromiss zwischen den Traditionen.

Sie dient vielfach einer Werkproduktion, die nicht als Kunst aufgefasst wird, sondern rituellen, oftmals verborgenen Zwecken dient.

Neben zeitgenössischen Einflüssen verarbeiteten sie piktographische Traditionen der Algonkin und Petroglyphen des kanadischen Schilds.

Die Objekte waren jedoch keine Kunstproduktion im westlichen Sinne, und nicht für einen Markt bestimmt. Das änderte sich ab den er Jahren, als die natürlichen Lebensgrundlagen der Indianer zunehmend zerstört wurden.

Edmonia Lewis ca. Die künstlerisch-rituellen Traditionen Mittel- und Südamerikas übernahmen schon früh neue Materialien, die die Kolonisatoren einführten.

Erheblich weiter lassen sich die Künste der Metall- und Steinbearbeitung zurückverfolgen. An Metallen wurden vor allem Gold und Kupfer verarbeitet.

Zahlreiche Relikte zeugen von der Kunstfertigkeit, auch wenn viele Werke durch Spanier, die nur am Gold interessiert waren und die symbolgeladenen Artefakte von sich wiesen, eingeschmolzen wurden.

Systematische Musiksammlungen begannen im Norden erst um Doch erst der Anthropologin und Tänzerin Gertrude Prokosch Kurath — gelang es, ein Notationssystem für die Irokesentänze zu entwickeln.

Man untersuchte sowohl die traditionelle als auch die von den Blood adaptierte Country- und Westernmusik sowie christliche Hymnen.

Erst ab den er Jahren begannen die First Nations die Forschungen selbst zu betreiben. Grundsätzlich steht das Singen im Vordergrund, Instrumente bilden eine rhythmische Begleitung.

Dabei ist der Gesang im Norden, vor allem östlich der Rocky Mountains, dominanter, im Süden stärker zurückgenommen. Im Norden entwickelte sich an der Nordwestküste eine komplexe rituelle Musikkultur mit umfangreichen Tanzritualen und langen Texten, die auswendig gelernt wurden.

Bei den Navajo wurde Gesang auch zur Heilung eingesetzt. Musik war niemals eine Tätigkeit für sich, sondern stark in soziale Handlungsrahmen eingebunden.

Die Musik der Prärien ist am besten erforscht, und sie ist bei den weit verbreiteten Powwows geläufig. Über die vorspanische Musik Südamerikas ist wenig bekannt.

Besonders in Patagonien wurde polyphoner Gesang entwickelt. In Brasilien und den angrenzenden Tropenwaldgebieten existiert noch traditionelle Musik mit Gesang, Flöte und Perkussion.

Die ethnischen Religionen Amerikas beruhten in der überwiegenden Zahl in der Vorstellung einer Allbeseeltheit der Naturerscheinungen Animismus.

In den Hochkulturen fand sich eine Priesterherrschaft Theokratie , die sich zwischen Mississippi und den Anden in riesigen Bauwerken manifestierte.

Hier entstanden auch Priesterschulen, während die Ausbildung zu Medizinmännern durch Ältere geschah, aber auch in Geheimgesellschaften , die ihr Wissen an ihre Mitglieder weitergaben.

Schöpfungsmythen und die kollektive Erinnerung an einen häufig aus dem Tierreich stammenden gemeinsamen Vorfahren waren häufig sowie manchmal der Glaube an einen Schöpfergott der jedoch zumeist keinen Einfluss mehr auf die Menschen hatte.

Die Hochkulturen entwickelten komplexe öffentliche Rituale, an denen Tausende von Menschen teilnahmen. Die Initiation und Ausbildung war häufig Aufgabe der Älteren, bei Geisterbeschwörern und Medizinleuten geschah dies vielfach durch spontane Visionen.

In den Schriftkulturen der Maya und Azteken wurden Rituale schriftlich festgehalten, die religiösen Gehalte symbolisch aufgezeichnet.

Dementsprechend förderte die Krone die Mission in ganz Lateinamerika und nutzte die Kirche zugleich, um die Granden unter Kontrolle zu halten, und um ein Eindringen der reformatorischen Kräfte in die Kolonien zu verhindern.

Dies stärkte die Orden auch weiter im Norden, wo sie zugleich, vor allem die Jesuiten, für Frankreich tätig waren. Dabei verbanden sich Missionare vielfach mit den Kaziken, den jeweiligen Eliten, und die Jesuiten überantworteten ihnen sogar militärische Führungsaufgaben.

Ende des Jahrhunderts hatten die europäischen Einwanderer sämtliche Indianer unterworfen. Die Indianer konnten aufgrund ihrer nunmehr sehr kleinen Ländereien und da das Wild sehr stark dezimiert wurde, nicht mehr als Jäger und Sammler leben, wie es zum Beispiel die Indianer der Plains vor der Reservatszeit getan hatten.

Den Erwachsenen wurden willkürlich Arbeiten aufgezwungen und die Kinder wurden von ihren Eltern getrennt und auf Internatsschulen gebracht.

Da die traditionellen Religionen eine zentrale Rolle für den Zusammenhalt indianischer Kulturen spielten, wurden religiöse Zeremonien insbesondere der Sonnentanz unter Androhung von Strafverfolgung verboten.

Ihr Leben ist jedoch nach wie vor geprägt von Rassendiskriminierung und Armut. Als solche können sie nicht über sich selbst entscheiden, sind jedoch von jeglichen Steuern befreit.

Bereits zu Beginn des Jahrhunderts senkte das kanadische Department of Indian Affairs Amt für Indianerangelegenheiten die vertraglich zugesicherten Lebensmittelrationen für Indianer.

Bis in die er Jahre wurden indianische Kinder — in Kanada wie in den Vereinigten Staaten — früh aus ihren Familien gerissen und in meist kirchliche Internate gesteckt.

Dort durften sie nicht ihre Stammessprache sprechen und mussten das Christentum annehmen. Später kamen seelische und körperliche Misshandlungen an die Öffentlichkeit.

Junge indianische Frauen wurden teilweise unter Zwang sterilisiert. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts gelangten die Indianer zu einigen Rechten.

So erhielten sie in Kanada das Wahlrecht auf Bundesebene. Die ersten Missionsversuche waren allerdings nahezu alle erfolglos, da den Indianern der Gedanke einer Universalreligion und einer Bekehrung fremd war.

Erst erhebliche Probleme, die den Erfahrungsschatz der Menschen sprengte — wie Alkoholismus, neue Seuchen oder ein drastischer sozialer Wandel durch den Kontakt mit den Eroberern — eröffneten dem Christentum Chancen.

Der Erfolg hing dann sehr vom persönlichen Geschick, dem kulturellen Einfühlungsvermögen und der Integrationsbereitschaft des jeweiligen Missionars ab.

Vielfach bedienten sich die Kirchenleute indigener Prediger und Katecheten als Helfer. Diese Praxis hatte zur Folge, dass die christliche Botschaft zum Teil stark verfälscht bzw.

Tatsächlich waren die Europäer den Indianern militärisch und technologisch überlegen. Dieses Bild rührte sowohl von frühen Berichten europäischer Seefahrer her, aber auch von freiwilligen oder erzwungenen Besuchen der Indianer in Europa.

Etwa zur selben Zeit brachte Sebastian Cabot die ersten nordamerikanischen Indianer als Attraktionen an die englischen Höfe und Jacques Cartier die ersten an die französischen Höfe.

Gegen Ende des Jahrhunderts wandelte sich das europäische Bild der Indianer ins Gegenteil. Eigenschaften, welche die Indianer von den Europäern unterschieden, wurden nun nicht mehr negativ, sondern positiv interpretiert.

So sahen die Europäer die Indianer nicht mehr als primitiv, faul und kindlich unvernünftig an, sondern als anspruchslos, ruhig und unschuldig.

Vom Jahrhundert bis in die erste Hälfte des Jahrhunderts begann sich allmählich ein differenzierteres Bild durchzusetzen.

Bereits früher waren indianische Organisationen entstanden, die allerdings nicht bei allen Stämmen Unterstützung fanden. Er verstand es als seine Aufgabe, in der amerikanischen Bevölkerung Öffentlichkeitsarbeit zum besseren Verständnis der indianischen Kultur und Situation zu leisten und sich für die Bewahrung der traditionellen kulturellen Werte einzusetzen.

Mit den Jahren stieg die Unzufriedenheit insbesondere unter den jüngeren Mitgliedern. Viele Indianer waren enttäuscht über das langsame Vorgehen des Kongresses.

Letztere in den Städten entstandene Bewegung sorgte Ende der er und anfangs der er Jahre mit ihren zum Teil recht militanten Aktionen für Schlagzeilen.

Nach 19 Monaten brachen die Indianer ihre Besetzung ab. Diese war und ist für die dort lebenden Lakota von geschichtsträchtiger Bedeutung.

Rund bewaffnete Indianer protestierten so gegen die korrupte Stammesregierung unter Richard Wilson. Die Besetzung dauerte 71 Tage. Er gewann kontinuierlich an Einfluss.

Vereinte er rund 2. Ihr Ziel ist es, die Traditionen der Indianer zu bewahren und deren Selbstbestimmungsrecht zu erlangen.

So entstand die Organisation Incomindios Schweiz , die indigenen Vertretern unter anderem ermöglicht, jährlich während einer Woche in Genf an der UNO ihre Probleme zu schildern und ihre Forderungen zu stellen.

Auch im Jahrhundert kämpfen einige indianische Gruppen um ihre Rechte von Norden nach Süden :.

Die Indianerpolitik der Vereinigten Staaten war bis zur Mitte der er Jahre stark auf kulturelle Anpassung und Eingliederung ausgerichtet.

Sie dürfen sowohl in zivilrechtlicher wie auch in strafrechtlicher Hinsicht Gesetze und Bestimmungen erlassen, Konzessionen erteilen oder Menschen aus ihrem Hoheitsgebiet ausweisen.

Für die Verwaltung von Die Zahl der anerkannten Indianer wächst schnell; der Anteil der in Städten lebenden Indianer noch schneller. Heute haben acht von zehn Personen mit indianischer Abstammung auch nicht-indianische Vorfahren und Ausgrenzungen und Benachteiligungen gehören weitgehend der Vergangenheit an.

Weitere 1,6 Millionen gaben an, teilweise indianischer Abstammung zu sein. Die US-Indianer besitzen rund Diese Zahl ist aufgrund von Landstreitigkeiten umstritten.

Allerdings definiert jeder Stamm seine Mitglieder unterschiedlich. Die Cherokee handhaben ihre Mitgliedschaft wesentlich einfacher.

Um als Cherokee zu gelten, muss man belegen können, dass ein Vorfahre auf der Dawes-Liste geführt ist. Die Dawes-Liste entstand von bis und registrierte alle Indianer der fünf zivilisierten Nationen.

Etliche kleinere Stämme kämpfen um ihre Anerkennung als solche. Um als Indianer-Stamm anerkannt zu werden, müssen die Antragsteller ihre indianische Herkunft über viele Generationen nachweisen.

Dies ist oft schwierig bis unmöglich. Im Bundesstaat Virginia beispielsweise wurden Anfang des In South Carolina erhielten am Februar die Pee Dee und die Waccamaw die staatliche Anerkennung.

So waren indianische Gemeinschaften von der Bundesregierung anerkannt, dazu kommen rund 70 Gruppen, die von Einzelstaaten anerkannt wurden.

Dabei ging es um eine eingereichte Sammelklage, die der Regierung vorwarf, sie habe die Indianer um Milliarden-Zahlungen aus Treuhänderfonds geprellt.

Das Geld kommt 41 Indianerstämmen zugute. Die Ureinwohner hatten der Regierung Misswirtschaft bei der Verwaltung von Stammesgeldern und der Einnahmen aus der Nutzung ihrer Gebiete vorgeworfen, etwa aus dem Öl- und Gasgeschäft oder den Weiderechten.

In anderen Fällen wird noch verhandelt. Mit dem Vergleich seien historische Rechtsstreitigkeiten fair und ehrenhaft gelöst worden, sagte Justizminister Eric Holder.

Eine gemeinsame Erklärung von Justiz- und Innenministerium spricht von einem Meilenstein in der Verbesserung der Beziehungen zu den Ureinwohnern.

Die Arbeitslosigkeit ist hoch, das Gesundheitswesen schlecht und der Alkoholismus weit verbreitet. In jüngster Vergangenheit verbesserte sich die Situation in jenen Reservaten erheblich, die mit eigenen Kasinos Millionenbeträge einspielten.

Andere Stämme lehnen Kasinos mit dem Argument ab, diese würden ihre Kultur zerstören. Dazu kam ein deutlicher Anstieg in der Zahl der Arbeitsplätze in den Reservaten, zu erheblichen Teilen in vom jeweiligen Stamm geführten Unternehmen.

In Kanada wohnten Rund zwei Drittel der kanadischen Reservate befinden sich in abgelegenem Gebiet, beinahe ohne Arbeitsmöglichkeiten sowohl innerhalb der Reservate als auch in den umliegenden Regionen.

Die durchschnittliche Lebenserwartung lag in den Reservaten um mehr als sechs Jahre niedriger als in Gesamtkanada.

Ähnlich sah es bei den Tuberkuloseerkrankungen aus: In den Reservaten kamen im Jahr 34 Tuberkulose-Fälle auf In vielen Reservaten dürfen keine alkoholischen Getränke verkauft werden.

Besonders durch die Terminationspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die indianische Bevölkerung in den Städten sprunghaft zu.

Die am stärksten bevorzugten Städte waren zum einen Riesenstädte wie Los Angeles mit Die von den Vereinigten Staaten staatlich geförderte Umsiedlung in Städte hatte offiziell den Zweck, die Arbeitslosenquote in den Reservaten zu verringern.

Dieses Ziel wurde nicht annähernd erreicht. Abgenommen hat dafür die Arbeitslosenquote der indianischen Bevölkerung in den Städten.

Dies ging mit einer Verbesserung der Ausbildung einher. Gegenüber den Reservaten lag das Lohnniveau in den Städten höher.

Vermutlich löste Beste Spielothek in GroГџbergham finden Dürreperiode ab etwa n. Papst Regelmäßigkeit II. Der italienische Paläontologe Florentino Amaghino meinte sogar, die Ureinwohner Amerikas seien durch eine eigene Schöpfung unabhängig von den Menschen der Alten Welt entstanden. Er belegt, dass die Olmeken, möglicherweise Casino Si Centrum erste, ein Schriftsystem Beste Spielothek in Hampol finden haben. Jahrhundert einsetzende schriftliche Überlieferung durch Übersetzung ins Englische bzw. Dieser Verdrängungsprozess dauerte bis in das Auf die Abstammung deuten genetische Ähnlichkeiten zwischen den heutigen Bewohnern des Altai und den nordamerikanischen Indianern hin. Springer-Verlag Die Gesichter von Skulpturen und Reliefen wurden bei den Chachapoya meist raubkatzenartig dargestellt, ebenfalls ein Brauch der Phönizier. In populären und esoterischen Veröffentlichungen sowie von Anhängern der Umweltbewegung wird häufig die Vorstellung einer heiligen Mutter Erde als gemeinindianisch-religiösem Symbol dargestellt vergleiche die vielzitierte, jedoch fiktive oder zumindest drastisch manipulierte Rede des Häuptlings Seattle. Die Nazca-Kultur wurde stark von Regelmäßigkeit Paracas-Kultur beeinflusst, von denen sie auch diverse Schädelmanipulationstechniken und die Kunst des Anlegens von riesigen Scharrbildern übernahmen siehe Regelmäßigkeit. Die populären Reiterkulturen der Prärien und Plains — die den Ausgangsstoff für das stereotyp verzerrte Indianerbild im deutschen Sprachraum liefern — entstanden erst durch die Android Top Spiele europäischer Pferde. Grundsätzlich steht das Singen im Vordergrund, Instrumente Beste Spielothek in Jauchsdorf finden eine rhythmische Begleitung. September ; abgerufen am Schöpfungsmythen und die kollektive Erinnerung an einen häufig aus dem Tierreich stammenden gemeinsamen Vorfahren waren häufig sowie manchmal der Glaube an einen Schöpfergott der jedoch zumeist keinen Einfluss mehr auf die Menschen hatte. In: American Eras. Wenn man wie ein Indianer lebt, wohnt, spricht und glaubt wie die Ahnen, ist man noch nicht eindeutig Indianer. Heute stellt man auch langlebige Sandgemälde zu kommerziellen Zwecken her. Indianer Herkunft

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ZDF Bericht über das INDIANER INUIT: DAS NORDAMERIKA FILMFESTIVAL 2009